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Mehr kompostierbare Küchenabfälle und weniger Plastik in der Biotonne

 

Aktion Biotonne Deutschland:
Mehr kompostierbare Küchenabfälle und weniger Plastik in der Biotonne
ZAW kontrolliert Biotonnen und belohnt App-Nutzer.

 

Mehr kompostierbare Küchenabfälle und weniger Plastik in der Biotonne: Unter diesem Motto steht die „Aktion Biotonne Deutschland“ vom 8. bis 29. September 2018. Sie wird unterstützt vom Bundesumweltministerium, von Umweltverbänden, Abfallverbänden und dem Einzelhandel. Auch der ZAW Donau-Wald ist mit dabei.


Kein Plastik in die Biotonne

Vor allem Plastiktüten werden leider oft verwendet, um darin Lebensmittelabfälle zu sammeln. Gemeinsam mit dem Inhalt landen sie dann in der Biotonne, oft auch Plastikflaschen, Becher, Folien oder Konservendosen. Was viele nicht wissen: Diese Störstoffe müssen auf den Sortierbändern aussortiert werden, bevor der "saubere" Bioabfall kompostiert werden kann. Die Kosten, die durch die Sortierung entstehen, belasten alle Gebührenzahler.


Welche Abfälle dürfen in die Biotonne?

In die Biotonne dürfen alle Küchen- und Gartenabfälle, die kompostiert werden können. Zum Einwickeln der Bioabfälle eignen sich am besten Zeitungspapier oder Papiertüten. Damit bleibt die Tonne sauber und das Papier ist garantiert kompostierbar. Eine – wenn auch nicht kostenlose - Alternative sind kompostierbare Säcke, die man auf allen Recyclinghöfen erhält.


Nicht in die Biotonne gehören:

Altfett, Asche, Bauschutt, Kunststoff- und Metallverpackungen, behandeltes Holz, Hygieneartikel, Katzenstreu, Kehricht, Lumpen, Staubsaugerbeutel, Tapetenreste, Tierkadaver oder Zigarettenkippen.

 

ZAW kontrolliert verstärkt Biotonnen

Ob sich Plastikverpackungen oder andere Fremdstoffe in der Biotonne befinden, können die Fahrer der Müllfahrzeuge während der Leerung sehen, da in der Schüttung der Fahrzeuge eine Kamera eingebaut ist. Auf seinem Monitor im Fahrerhaus überwacht der Fahrer den Leervorgang.

Im Rahmen der „Aktion Biotonne Deutschland“ startet der ZAW Schwerpunktkontrollen der Biotonnen im gesamten Zweckverbandsgebiet, die auch in den folgenden Wochen und Monaten weitergeführt werden: Bei krassen Fehlwürfen gibt es den gelben Tonnenanhänger und die Tonne bleibt ungeleert stehen. Weniger stark verunreinigte Biotonnen erhalten einen Anhänger mit Informationen zur richtigen Trennung.

 

Mit der ZAW-App zum Recyclinghof und kostenlos Biobeutel abholen

Wer auf seinem Smartphone die ZAW-App mit dem dazugehörigen ZAW-Slogan zur „Aktion Biotonne Deutschland“ dabei hat, erhält am Freitag, 28. und Samstag, 29. September am Recyclinghof kostenlos eine Packung Biobeutel (10 Stück) aus kompostierbarer Maisstärke für die Sammlung seiner Bioabfälle – so lange der Vorrat reicht. Mit dieser Aktion will der ZAW die Bürger in seinem Verbandsgebiet für eine bessere Sortierung der Bioabfälle gewinnen und auf die Problematik von „Fehlwürfen“ in der Biotonne hinweisen.
Viele Anregungen, Spiele und Informationen zur bundesweiten „Aktion Biotonne Deutschland“ sind unter https://aktion-biotonne-deutschland.de zu finden.

 

Aus Bioabfall entsteht hochwertiger Kompost

Die Bioabfälle aus dem Zweckverbandsgebiet – rund 56.000 Tonnen pro Jahr – werden in den Kompostwerken des ZAW Donau-Wald in Regen und Passau kompostiert. In Passau ist dem Kompostwerk eine Vergärungsanlage vorgeschaltet, um zusätzlich Strom und Fernwärme aus den Bioabfällen zu erzeugen.

Die Verarbeitung der Bioabfälle für die Energieerzeugung und für die Herstellung von Qualitätskomposten setzt voraus, dass der Bioabfall keine Störstoffe enthält. Diese werden mit großem technischen und personellen Aufwand auf den Sortierbändern in den Kompostwerken aussortiert. Die Kosten, die dadurch entstehen, belasten alle Gebührenzahler gleich und sind, bei sauberer Trennung, vermeidbar.